Ford Courier 1.8 Diesel
Zum Zeitpunkt der Aufnahmen war dieser Courier ca. 10 Jahre alt mit knapp 400 000 km.

   
Der Ford Courier- eigentlich ein perfektes Transportmittel, wenn da das leidige Problem mit dem Rost nicht wäre.
   
Hier führt offensichtlich kondensierte Feuchtigkeit zu Rostbildung.
   
Die Radläufe hinten sind beim Courier die Schwachstelle schlechthin. Durch eine lange Klebeverbindung oberhalb des Radlaufs ist der Radlauf selbst für Konservierungsarbeiten sehr schwer zugänglich. Davon abgesehen handelt es sich um ein Arbeitsgerät, dem man ohnehin nicht unbedingt die Pflege zukommen lässt, die eigentlich notwendig wäre.
   
Ebenso gefährdet ist ein Stoss am Schweller, wo sich über kurz oder lang Rost zeigt.
   
Im Laderaum rostet gern der Rand um die Radkästen. Typisch für einen schlecht isolierten Transporter ist außerdem Rost an Stellen, an denen man ihn nicht unbedingt vermutet. So z.B. auch an Falzen im Dachbereich und des Aufbaus. Hier schlägt sich ständig Feuchtigkeit nieder.
   
Wenn sich am Radlauf die ersten Rostbläschen zeigen ist es meist schon zu spät. Der Radlauf rostet von innen nach außen durch. Bei meinem ersten Courier war der Radlauf auf der Fahrerseite nach 4 Jahren "durch". Wurde im Rahmen der 6-jährigen Garantie von Ford behoben (neuer Radlauf eingeschweißt+ Lackierung).
   
Hier die durch das ein-und aussteigen entstandenen Lackabschürfungen. Der Rost an der B-Säule hat seine Ursache in einem fehlenden vorderen Spritzschutz. Deshalb wirkt aufgewirbelter Schmutz schon fast wie Sandstrahlen.






Hier einige Aufnahmen von meinem ersten Courier:





   
So sah der Radlauf nach 4 Jahren aus.
   
Es handelt sich hier nicht etwa um Oberflächenrost.
Der Radlauf war an mehreren Stellen von innen nach außen durchgerostet.
   
Unterhalb der Türen rostet es gern an einem Falz/ Stoss.
   
Ebenfalls gern und schnell rostet es im Bereich um die hinteren Radkästen,
unter der Gummimatte im Laderaum.
Modelle mit Fenstern hinten sind davon stärker betroffen.
Ein Schwachpunkt ist auch die Arretierung der Rückenlehne
von der hinteren Sitzbank.
Diese sitzt auf den Radkästen und wird durch ein innen im Radkasten aufgesetztes Verstärkungsblech gehalten.
Hier im Bild oben rechts teilweise zu erkennen.
Ein weiterrosten wurde nur durch den Einsatz von Graphit
und "Mike Sanders Rostschutzfett" verhindert.